Der Stellenwert von Automobilen für Ingolstadt ist unumstritten. Eher umstritten ist neben einigen verkehrsplanerischen Fehlgriffen die Zukunft einer Nahverkehrsversorgung für die (Innen-)Stadt Ingolstadt. Der massive Zuzug neuer Mitbürger und die Verantwortung gegenüber unserer Umwelt zwingen zu einem attraktiveren öffentlichen Nahverkehr.
Dem Anschein nach befindet sich die INVG aber in einer (ungewollten?) Blockade: Es fehlen informationstechnische und organisatorische Prozesse, die auf Höhe der Zeit sind. Die Webseite und Kundeninformationsmöglichkeiten befinden sich auf dem Stand von vor 15 Jahren. Open Data, sprich für Kunden und Drittanbieter nutzbare Informationen - bspw. für Handys und an frequentierten Haltestationen aktualisierte Zeit- und Informationstafeln - fehlen ganz. Die einzige technische Neuerung, die augenscheinlich passierte, ist eine fragwürdige Videoüberwachung in den Bussen.
Für das Geschäftsjahr 2014/15 steigt der prognostizierte Verlust auf 11,6 Millionen Euro. Was haben wir also zu verlieren wenn wir im öffentlichen Nahverkehr ganz neu denken? Fahrscheinloser Nahverkehr, der tatsächlich möglich ist, und ein Neustart des Liniennetzes mit piratigem dezentralem Ansatz wären nur zwei erste Ideen unsererseits. Wir bieten dazu gern unsere Hilfe an. Die Verantwortlichen müssen nur wollen.
Kommentare
Betriebsfahrten der INVG
Bedarfsgerechtes Liniennetz
Absolute Zustimmung!
Absolute Zustimmung!
Sicherlich kann man einiges
Ich interessiere mich für den ÖPNV in Ingolstadt und habe Fahrplanhefte von dem 70er und 80er Jahren aus Ingolstadt dort war meiner Meinung nach die Stadtlinien (nur Stadt Ingolstadt) und regional Linien viel besser voneinander getrennt. So hatte man zB das die Linie "50" nur bis Friedrichshofen gefahren ist und nach Gaimersheim die Linie 9235 der Bahn. Ich wäre nicht enttäuscht, wenn man dies wieder einführen würde. Dann könnte man die Takte besser verlegen Stadtlinien alle 10,20 Minuten Regionalinien je 15,30,60 Minuten. Wünschenswert wäre es, auch wenn man die Bürger fragt, was sie wollen. Eine neue Homepage kommt ja, wenn sie in das Neue Nordbahnhof Gebäude eingezogen sind.
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