Wann kommt die Altstadt 2.0?

Der erste Schritt in Richtung einer digitalen Revolution ist getan. In der Altstadt von Ingolstadt gibt es seit kurzem einen QR-Code gestützten Rundgang. Damit können weiterführende Informationen und Anekdoten zu dem jeweiligen Ort abgerufen werden.

Leider kann dieser nur von Touristen aus Deutschland genutzt werden, da von den ausländischen Mobilfunkbetreibern in der Regel sehr hohe Gebühren für Roamingdienste anfallen. Außerdem wird der Text nur auf deutsch vorgelesen und kommt dem internationalen Tourismus wenig entgegen.

Vor Kurzem haben die Piraten die Forderung nach einem kostenlosen und flächendeckenden WLAN (Wireless Local Area Network) mit Internetzugang in der Altstadt ins Ingolstädter Kommunalwahlprogramm aufgenommen. Dadurch würde unter anderem auch außerdeutschen Touristen der Zugang zu einem solchen Altstadtrundgang nicht verwehrt.

Nebenbei können durch solch einen Zugang auch ohne Probleme ausführlichere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt abgerufen werden, auch wenn für diese keine QR-Codes angebracht sind.
Weiterhin würde ein frei verfügbares Funknetzwerk die Attraktivität von Gaststätten und Freiflächen, vor allem im Sommer, steigern. Der Altstadt wird dadurch frisches Leben eingehaucht. Das Altstadtsterben lässt sich entweder durch Innovationen und frischen Ideen aufhalten oder es wird gar nichts gemacht und man lässt die Innenstadt ausbluten.

Die permanente Vernetzung ist für viele Menschen mittlerweile aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Diesen Punkt können wir in einer modernen Stadt wie Ingolstadt nicht unbesetzt lassen.



Kommentare

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