Der stockende Puls der Stadt

Ingolstadts Straßen sind verstopft, der öffentliche Personennahverkehr unattraktiv. Der Donaukurier titelt „Mäßig bewegt“ und spricht im Fazit von „grundsätzlichen Versäumnissen“. Dieser Meinung ist auch die Piratenpartei Ingolstadt. Die Stadt hat es in den vergangenen zwei Dekaden versäumt, die Mobilität in Ingolstadt zu verbessern. Angefangen mit dem Bau einer zweieinhalb spurigen Donaubrücke für die hochfrequentierte Nord-Süd-Verbindung bis hin zu einem Busunternehmen, das auf die Bewohner der Stadt unrentabel und unpraktisch wirkt.

Aus diesem Grund hat die Piratenpartei schon einen Punkt zum Thema Verkehr in ihr Kommunalwahlprogramm aufgenommen: Die Verbesserung des ÖPNV in Ingolstadt.
Der öffentliche Personennahverkehr in Ingolstadt soll attraktiver werden. Hierzu sind die Forderungen ganz klar. Die Wichtigsten unter ihnen sind vorallem die Abschaffung einer Tageskarte. Diese Fahrkarte soll durch 24-Stunden und 48-Stunden Tickets ersetzt werden. Damit würde es vorallem am Wochenende lukrativer sein mit dem Bus zu fahren, können doch mit einem Ticket Erledigungen und Unternehmungen nicht nur bis zum Ende des Tages gemacht werden. Stattdessen behält der Fahrschein durch ein tageübergreifendes Zeitfenster auch am nächsten oder übernächsten Tag noch seine Gültigkeit.
Weiter sollen die Studenten der Hochschule Ingolstadt fahrscheinlos unterwegs sein können. Durch einen Beitrag zum Studentenwerksbeitrag wäre so etwas durchaus denkbar. Der Verkehr in der Stadt wird dadurch reduziert und den Studierenden wird es dadurch ermöglicht, sich frei und umweltschonend im Stadtgebiet zu bewegen. In anderen bayerischen Städten funktioniert es ähnlich, warum nicht bei uns?
Auch soll das Liniennetz so umstrukturiert werden, dass es sich den Gewohnheiten der Bewohner Ingolstadts anpasst. Darunter fällt unter Anderem die Verbesserung der Umsteigesituation am Omnibusbahnhof. Der problemlose Nord-Süd-Transfer soll trotz Umsteigen nicht mehr Zeit kosten, als würde man im gleichen Bus sitzen bleiben.

„Es wird Zeit, dass die Preisstruktur und das Liniennetz der INVG umfassend modernisiert wird. Ingolstadt braucht einen modernen und effizienten öffentlichen Personennahverkehr.“ fordert Florian Golchert, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Ingolstadt

Weitere Details der Wahlprogrammpunkte zum ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) finden sie hier.


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Ein Kommentar zu Der stockende Puls der Stadt

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